Wer viel Platz an der Wand hat, kann eine schmale Hochschrank-Lösung einplanen. Darin lassen sich Besen, Staubsauger oder ein Wäschesack unterbringen. Achten Sie darauf, die Tür nicht gegen eine andere Tür oder einen Heizkörper schlagen zu lassen. Planen Sie die Tiefe des Schranks gering, damit er nicht in den Raum ragt. Eine Alternative ist ein schmales Regal mit Körben, das sich bei Bedarf verschieben lässt. Die Körbe sollten beschriftet sein, damit jeder weiß, wohin der Inhalt gehört. So bleibt die Diele dauerhaft aufgeräumt, ohne dass Sie ständig neu sortieren müssen.
Bevor Sie auch nur einen einzigen Schrank kaufen, sollten Sie sich hinsetzen und die Küche auf Papier bringen. Messen Sie Wandflächen, Fenster- und Türöffnungen sowie die Höhe bis zur Decke. Notieren Sie sich die Positionen von Wasseranschluss, Abfluss und elektrischen Anschlüssen. Ohne diese Grundrissdaten kaufen Sie im schlimmsten Fall einen Kühlschrank, der nicht durch die Tür passt, oder einen Schrank, der die Steckdose verdeckt. Planen Sie außerdem die Arbeitshöhe: Sie liegt bei den meisten Menschen zwischen 85 und 95 Zentimetern. Messen Sie Ihre persönliche bequeme Höhe, indem Sie die Ellenbogen beugen und den Abstand vom Boden bis zur Ellenbogenkante nehmen – das ist Ihre optimale Arbeitsfläche.

Wer Kinder hat, kennt das Problem: Wände im Kinderzimmer sind nach kurzer Zeit mit Fingerabdrücken, Stiftspuren oder sogar Kunstwerken bemalt. Statt diese Flecken mühsam zu überstreichen oder die Kinder ständig zu ermahnen, können Eltern die Wandgestaltung von Anfang an flexibel und abwischbar planen. Das schont nicht nur die Nerven, sondern eröffnet auch kreative Freiheiten, die mit der Zeit wachsen.
Ein typischer Fehler ist es, die Küche zu vollzustellen. Gerade in kleinen Räumen wirkt weniger mehr. Beschränken Sie sich auf die notwendigsten Geräte und Möbel. Wenn Sie selten backen, können Sie auf einen großen Backofen verzichten und stattdessen ein kompaktes Gerät wählen oder auf einen Herd mit zwei Kochfeldern setzen. Auch ein Unterbaukühlschrank spart Platz, wenn Sie nicht viel lagern müssen. Überlegen Sie, welche Arbeitsflächen Sie wirklich benötigen: Ein schmales Wandregal über der Arbeitsplatte ersetzt oft einen ganzen Oberschrank und hält Gewürze griffbereit.
Wer es noch einfacher mag, kann große, selbstklebende Papierbahnen verwenden, die man wie Tapete anbringt. Diese sind zwar nicht so strapazierfähig wie Folien, aber sie lassen sich leicht austauschen. So kann das Motiv im Kinderzimmer mit dem Alter des Kindes mitwachsen, ohne dass man jedes Mal die komplette Wand streichen muss. Wichtig ist auch hier, die Wand vorher zu glätten und zu entfetten – zum Beispiel mit einem Essig-Wasser-Gemisch. Wenn die Bahnen später entfernt werden sollen, hilft ein Föhn: Die Wärme löst den Klebstoff, sodass sich das Papier meist in einem Stück abziehen lässt.
So gelingt die kreative Zone ohne große Renovierung Eine besonders praktische Methode ist es, eine ganze Wand oder einen Teil davon mit spezieller Tafelfolie zu bekleben. Darauf können Kinder mit Kreide malen und die Fläche immer wieder abwischen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Folie rückstandsfrei entfernbar ist und eine glatte, nicht zu poröse Oberfläche hat. Vor dem Aufkleben sollte die Wand absolut staubfrei sein; am besten misst man die Fläche genau und schneidet die Folie etwas größer zu, um später die Ränder sauber mit einem Cuttermesser zu kürzen. Ein häufiger Fehler ist es, die Folie in einem Stück ohne zweite Person zu verarbeiten – das führt fast immer zu Blasen. Arbeiten Sie daher zu zweit oder nutzen Sie die Rakeltechnik, bei der Sie die Folie langsam von einer Seite aus andrücken und die Luft mit einem Rakel herausstreichen.
Wenn Sie mit den Kindern zusammenarbeiten, setzen Sie auf Materialien, die keine giftigen Lösungsmittel enthalten. Achten Sie auf entsprechende Zertifikate auf dem Farbgebinde oder der Folienverpackung. Planen Sie genügend Zeit zum Trocknen ein – bei manchen Farben dauert es mehrere Tage, bis sie wirklich wasserfest sind. In der Zwischenzeit dürfen die Wände nicht berührt werden, was bei kleinen Kindern eine Herausforderung sein kann. Legen Sie daher eine Übergangsphase ein, in der Sie mit den Kindern üben, nur an den vorgesehenen Stellen zu malen. Dazu können Sie eine kleine Ecke mit Tafelkreide frei lassen, während der Rest der Wand noch trocknet. So lernen die Kinder spielerisch die Regeln, und die Wandgestaltung bleibt lange schön.
Wenn die Temperaturen fallen, wird das Schlafzimmer oft zur Kältekammer. Zugige Fenster, ungedämmte Außenwände und ein kalter Boden machen nicht nur das Aufstehen unangenehm, sondern treiben auch die Heizkosten in die Höhe. Dabei ist gerade im Schlafzimmer eine moderate Temperatur von 16 bis 18 Grad ideal für einen erholsamen Schlaf. Mit gezielten Dämmmaßnahmen können Sie sowohl Ihr Wohlbefinden als auch Ihre Heizkostenbilanz verbessern.