Schallschutz und Stabilität: So verhindern Sie störende Vibrationen Stellen Sie die Maschine immer mit einer Wasserwaage exakt waagerecht auf. Unebene Böden gleichen Sie mit höhenverstellbaren Füßen aus, nicht mit Keilen unter einer Seite. Ziehen Sie die Kontermuttern nach dem Ausrichten fest an, sonst wandert die Maschine beim Schleudern. Prüfen Sie den Abstand zur Wand: Die Rückseite sollte nicht direkt an der Wand anliegen, aber auch nicht mehr als zwei Zentimeter Abstand haben, sonst schlagen die Schläuche gegen die Wand. Für den Schallschutz legen Sie eine rutschfeste Matte unter, die Vibrationen dämpft. Achten Sie darauf, dass die Matte nicht zu dick ist, sonst erhöht sich die Gefahr, dass die Maschine ins Schwingen gerät.

Zunächst sollten Sie die betroffenen Stellen genau untersuchen. Führen Sie eine brennende Kerze oder ein Feuerzeug langsam am Fensterrahmen entlang. Bewegt sich die Flamme zur Seite, ist dort eine Undichtigkeit. Messen Sie die Spaltbreite mit einem Zollstock oder einer Schieblehre. Bei schmalen Rissen bis etwa drei Millimetern eignet sich ein selbstklebendes Dichtungsband aus Schaumstoff. Es wird einfach auf den Rahmen geklebt, wobei Sie darauf achten müssen, dass die Klebefläche fett- und staubfrei ist. Reinigen Sie die Stelle vorher gründlich mit einem feuchten Tuch und lassen Sie sie trocknen – sonst hält das Band nicht.
Beim Anschluss an die Wasserleitung nutzen Sie wenn möglich einen eigenen Eckventil mit Schlauchanschluss. Drehen Sie das Ventil nur so weit auf, dass der Schlauch nicht abknickt. Der Ablaufschlauch muss mit einem Bogen in den Siphon oder das Standrohr eingehängt werden, und das Ende darf nicht komplett ins Wasser eintauchen, sonst saugt die Maschine Wasser zurück. Prüfen Sie alle Verbindungen nach dem ersten Waschgang auf Tropfen, indem Sie ein trockenes Tuch unter die Anschlüsse legen und nach einer Stunde kontrollieren.
Ein weiterer Punkt ist die Methode des Kürzens: Legen Sie die Stange auf einen stabilen Untergrund und fixieren Sie sie mit einer Schraubzwinge. Markieren Sie die Schnittlinie mit einem Bleistift oder einem Klebeband, das Sie um die Stange wickeln – das verhindert ein Ausfransen des Materials und gibt eine gerade Führung für die Säge. Sägen Sie langsam und mit gleichmäßigem Druck, achten Sie darauf, dass die Stange nicht abrutscht. Prüfen Sie nach dem Schnitt, ob die Kante rechtwinklig ist – ein schräger Schnitt führt dazu, dass die Endkappe nicht sauber schließt und die Stange instabil wirkt. Wenn Sie mehrere Stangen kürzen müssen, messen Sie jede einzeln, da Wände und Nischen selten exakt gleich sind.
Typische Fehler sind auch zu große oder zu kleine Löcher. Wenn das Loch zu groß ist, rutscht der Dübel heraus. Ist es zu klein, lässt er sich nicht einschlagen oder bricht beim Hineindrehen. Messen Sie den Durchmesser der Dübelhülse und verwenden Sie den entsprechenden Bohrer. Beachten Sie dabei die Toleranzen des Wandmaterials: Bei unebenem Mauerwerk kann das Loch leicht ausfransen. Setzen Sie den Dübel dann etwas tiefer und verwenden Sie eine Scheibe oder Unterlegscheibe, um die Last besser zu verteilen.
Ein weiterer Punkt ist die Temperatur. Arbeiten Sie nicht bei Frost oder starker Sonneneinstrahlung, da dies die Haftung und Aushärtung der Materialien beeinträchtigt. Idealerweise liegt die Temperatur zwischen 10 und 25 Grad Celsius. Wenn Sie alte Dichtungsreste entfernen müssen, verwenden Sie einen Spachtel und eventuell einen Föhn, um das Material weich zu machen. Ziehen Sie die Reste vorsichtig ab, ohne den Rahmen zu verkratzen. Rückstände von Klebeband lassen sich mit etwas Alkohol oder einem speziellen Reiniger entfernen – allerdings ohne aggressive Chemikalien, die den Lack angreifen könnten.
Ein typischer Fehler ist, die Transportsicherungen nicht zu entfernen. Nehmen Sie alle Transportschrauben und gegebenenfalls Abstandhalter vor dem ersten Waschgang komplett heraus. Bewahren Sie die Teile auf, falls Sie die Maschine später wieder transportieren. Wenn Sie die Maschine in einer Nische aufstellen, lassen Sie seitlich mindestens zwei Zentimeter Luft für die Schläuche und die Luftzirkulation. Zu enge Nischen führen zu Knicken im Ablaufschlauch, was wiederum den Wasserabfluss behindert und zu Fehlermeldungen führt.
Wenn Sie die Gesamtlänge ermittelt haben, addieren Sie die Überstände und die Breite der Endkappen. Die Endkappen haben in der Regel eine Tiefe von mehreren Zentimetern, die in die Gesamtlänge eingehen. Viele handeln umgekehrt: Sie kürzen die Stange auf das Maß der Fensterbreite und wundern sich, dass die Kappen nicht mehr passen oder die Stange zu kurz ist. Planen Sie daher immer einen Puffer ein – besser Sie kürzen zweimal als einmal zu viel. Ein weiterer Stolperstein ist das Messen bei bereits montierter Stange: Ziehen Sie das Maßband straff, aber ohne die Stange zu verbiegen, und notieren Sie sich den Wert.
Bei der Verlegung ist die Reihenfolge entscheidend: Erst die Dämmung auslegen, dann eine Trennlage aus PE-Folie, und darauf erst den Estrich. Der Estrich muss überall mindestens fünf Zentimeter stark sein, sonst bricht er später. Ein typischer Fehler ist das Anschließen des Estrichs an die Wand – das überträgt Schwingungen direkt. Lassen Sie rundum einen Spalt von mindestens einem Zentimeter und füllen Sie diesen mit dem Randstreifen. Prüfen Sie nach dem Trocknen, ob der Estrich wirklich hohl liegt, indem Sie mit einem Hammer klopfen – ein dumpfer Klang ist richtig.