Stecken Sie den Dübel nun vorsichtig in das Bohrloch. Er sollte ohne Gewalt hineinpassen, aber nicht lose sitzen. Schrauben Sie die Gardinenstange an, verwenden Sie jedoch nicht die mitgelieferten Blechschrauben, wenn diese länger als die Dübel sind. Für Porenbeton eignen sich besser Gewindestangen oder Spezialschrauben, die in den Dübel eingedreht werden und ihn dabei aufspreizen. Ziehen Sie die Schrauben nur so fest an, dass die Gardinenstange fest sitzt, aber das Material nicht überlastet wird. Ein zu starkes Anziehen führt zu Spannungen und kann den Porenbeton ausbrechen lassen.
Ein häufiger Fehler ist, dass das Bohrloch zu tief gebohrt wird und der Dübel am Grund keinen Halt findet. Achten Sie darauf, dass die Dübellänge zur Wandstärke passt, insbesondere bei Außenwänden. Wenn die Wand dünn ist, wählen Sie kürzere Dübel und befestigen Sie die Stange mit einer zusätzlichen Halterung, um die Last auf mehrere Punkte zu verteilen. Bei schweren Vorhängen, etwa mit Bleiband, empfiehlt es sich, die Gardinenstange an mindestens drei Stellen zu befestigen, nicht nur an den beiden Enden.
Eine ungenutzte Nische im Schlafzimmer wirkt oft wie ein verlorener Raum. Doch mit einer durchdachten Planung lässt sich daraus ein funktionales Homeoffice gestalten, ohne dass der Schlafbereich leidet. Der Schlüssel liegt in der klaren Trennung von Funktionen: Der Arbeitsplatz muss optisch und räumlich abgegrenzt sein, damit der Raum nicht zur Dauerbaustelle wird. Bevor du mit dem Umbau beginnst, miss die Nische exakt aus und überlege, welche Tätigkeiten dort stattfinden sollen. Nur wenn du weißt, ob du hauptsächlich am Laptop arbeitest oder auch Akten lagern musst, kannst du die richtigen Möbel und Aufbewahrungslösungen wählen.
Achten Sie bei der Montage außerdem darauf, dass die Böden nicht fest mit dem Rahmen verklebt werden. Verwenden Sie stattdessen Schrauben mit Unterlegscheiben, die sich bei Bedarf lösen lassen. So können Sie einzelne Böden austauschen, ohne das ganze Regal zu zerlegen. Kontrollieren Sie die Böden regelmäßig auf aufstehende Kanten oder Verfärbungen – das sind erste Anzeichen für eingedrungene Feuchtigkeit. Mit diesen Maßnahmen halten Ihre selbst gebauten Regalböden auch in feuchten Räumen viele Jahre.
Nach dem Bohren steckst du die passenden Dübel in die Löcher. Achte darauf, dass sie bündig mit der Wand abschließen – schlagen sie zu tief, können die Schrauben später nicht fest genug sitzen. Bei Fliesen mit sehr glatter Oberfläche empfiehlt es sich, die Dübel mit etwas Silikon zu ummanteln, bevor du sie einsetzt. Das erhöht die Stabilität und verhindert, dass sich die Dübel durch Vibrationen lösen. Danach schraubst du die Halterungen fest – aber nicht zu stark, sonst reißen die Dübel aus der Wand. Fühlt sich die Schraube beim Anziehen schwammig an, ist das ein Zeichen dafür, dass der Dübel nicht richtig sitzt. In diesem Fall hilft es, einen größeren Dübel zu verwenden oder die Position leicht zu versetzen.
Zunächst benötigen Sie einen Dübel, der für Porenbeton ausdrücklich zugelassen ist. Geeignet sind zum Beispiel sogenannte Porenbetondübel, die aus einem Kunststoff oder einer Legierung bestehen und sich beim Eindrehen konisch verformen. Alternativ können Sie auch auf Injektionsmörtel zurückgreifen, der in das Bohrloch eingebracht wird und dann eine Gewindestange aufnimmt. Vermeiden Sie unbedingt Universaldübel oder Dübel für Beton, denn diese halten in Porenbeton nur kurz und reißen das Material aus, sobald die Gardinenstange belastet wird.
Die Wahl der Befestigung hängt vom Wandtyp ab. Bei Beton oder Ziegel brauchen Sie einen Bohrer und Dübel. Bei Gipskarton genügen spezielle Hohlraumdübel, die sich hinter der Platte aufspreizen. Vermeiden Sie schwere Bilder ohne Dübel – sie fallen sonst ab. Für leichte Bilder bis etwa zwei Kilogramm reichen Nägel oder Schrauben mit entsprechender Tragkraft. Prüfen Sie immer die maximale Belastung Ihrer Wand und des Befestigungsmaterials.
Das richtige Bohren und Setzen der Dübel Bevor Sie bohren, prüfen Sie mit einem kabellosen Tiefenmesser oder einem dünnen Nagel, ob hinter der Wand keine Leitungen oder Rohre verlaufen. Bohren Sie dann mit einem Hartmetallbohrer, der für Porenbeton geeignet ist, und zwar ohne Schlag. Der Schlagmechanismus zerstört die poröse Struktur und vergrößert das Bohrloch unkontrolliert. Der Durchmesser des Bohrers sollte exakt dem Außendurchmesser des Dübels entsprechen. Bohren Sie senkrecht zur Wand und in der Tiefe, die der Dübellänge entspricht. Entfernen Sie anschließend das Bohrmehl gründlich mit einem Staubsauger oder einer Blasebalg-Pumpe.
Sperrholz besteht aus kreuzweise verleimten Furnierschichten. Entscheidend ist die verwendete Holzart und der Verleimungsgrad. Für Feuchträume eignet sich ausschließlich Sperrholz mit wasserfestem Leim, erkennbar an der Kennzeichnung für außen oder feuchtebeständig. Günstige Sorten aus Pappel oder Birke sind oft nur innen verleimt und nehmen schnell Wasser auf. Besser sind Sorten aus Lärche, Eiche oder speziell behandeltes Bootsbausperrholz. Die Oberfläche sollte allseitig versiegelt sein, auch die Schnittkanten, denn dort dringt Feuchtigkeit am schnellsten ein.