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Die Umgebung verfälscht den Eindruck zusätzlich. Ein kräftiger Teppich, dunkle Möbel oder ein warmes Holzparkett werfen Farbe zurück auf die Wand. Streichen Sie die Muster deshalb nicht auf eine weiße Testfläche, sondern auf den echten Untergrund neben den Möbeln. Achten Sie darauf, ob die Fläche vorher grundiert wurde – ein alter dunkler Anstrich scheint sonst durch und lässt den neuen Ton trüb erscheinen.

Gegen Schimmel ist der Ventilator ein Baustein, kein Allheilmittel. Feuchte Luft muss raus, und das geht nur über Fenster oder eine Lüftungsanlage. Der Ventilator hält die Luft in Bewegung und verhindert, dass sich Feuchtigkeit in kalten Ecken sammelt. Steht die Luft trotzdem, bleibt das Problem. Deshalb vor dem Einbau prüfen, ob die Ursache im Lüftungsverhalten, in einer Wärmebrücke oder in einem Wasserschaden liegt. Ein Ventilator über einer feuchten Wand verdeckt das Problem nur.

imageDie Luftmenge passend zum Raum wählen. Als Faustregel gilt ein Luftwechsel von drei- bis fünfmal pro Stunde für Wohnräume. Bei einem Raum von 20 Quadratmetern und 2,50 Metern Höhe sind das 150 bis 250 Kubikmeter pro Stunde. Ein zu kleiner Ventilator dreht hoch und wird laut, ein zu großer läuft leise, bewegt aber mehr Luft als nötig. Im Winter zählt die Richtung: Deckenventilatoren mit Winterbetrieb saugen Luft nach oben und drücken sie an der Decke nach außen, was die warme Luft im Raum verteilt. Das hilft gegen kalte Füße und gegen Feuchtigkeit an Außenwänden, ersetzt aber kein Lüften und keine Heizung.

Vertikale Zonen richtig aufteil

Zuerst lohnt sich ein Blick in die Bauunterlagen. Deckenschnitte, Bewehrungspläne und der Installationsplan zeigen, ob die Decke als Fertigteil oder als Ortbeton ausgeführt wurde und wo Spann- oder Bewehrungsstäbe konzentriert liegen. Fehlen diese Unterlagen, ist ein Bewehrungssuchgerät die zuverlässigste Methode. Das Gerät wird vor dem Anzeichnen über die gesamte Fläche geführt, nicht nur über den geplanten Mittelpunkt. Markierungen mit Kreide oder Klebeband halten die Funde fest, damit sie beim Bohren sichtbar bleiben.

Für Einbauleuchten reicht meist eine Bohrung im Bereich der Leuchtengehäuse, doch der Durchmesser entscheidet über die Methode. Kleine Durchmesser lassen sich mit einem Hammerbohrer setzen, größere erfordern eine Kernbohrung mit Nass- oder Trockenbohrkrone. Bei einer Kernbohrung wird der Bohrer geführt und nicht geschlagen, was die Bewehrung schont. Wichtig ist eine stabile Führung, etwa mit einem Bohrständer, und ein langsamer Start, damit die Krone nicht verläuft. Ein häufiger Fehler ist zu hoher Anpressdruck: Die Krone verkantet, die Bohrung wird unrund, und der Rand bricht aus.
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