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imageFür die Wannenmontage gilt: erst Ablauf und Siphon montieren, dann die Wanne ausrichten, erst danach die Wanne verkleiden. Ein Siphon mit ausreichender Bauhöhe muss unter die Wanne passen, sonst wird der Estrich nachträglich aufgestemmt. Der Wandanschluss erhält eine dauerelastische Fuge, keine starre Verfugung, weil sich Wanne und Wand unterschiedlich bewegen. Wird die Wanne in eine Nische gesetzt, müssen die Wannenfüße exakt aufliegen; ein untergeschobenes Brett ist keine Lösung.

Zuerst die Deckenträger prüfen. Eine Betondecke nimmt Schwerlastdübel auf, eine abgehängte Rigipsdecke braucht geeignete Hohlraumdübel oder, bei schweren Vorhängen, eine Verstärkung bis zur tragenden Konstruktion. Die Schiene wird nicht direkt an die Decke geschraubt, sondern über Deckenhalter. Deren Abstand richtet sich nach Schienengewicht und Vorhanglast: bei leichten Stores reichen 60 bis 80 Zentimeter, bei schweren Verdunklungsstoffen deutlich weniger. Die Halter werden vor dem Bohren auf die Schiene gesteckt und ausgerichtet, damit die Bohrpositionen exakt zur Schiene passen.

Typische Fehler wiederholen sich: zu hohe Drehzahl beim Ansetzen, ein abgenutztes Bit, ein schräg gehaltener Schrauber oder fehlendes Vorbohren bei Hartholz. Auch ein zu langer Bit verstärkt den Rundlauf und macht die Führung unsicher. Nach dem Einschrauben kontrolliert man den Sitz mit dem Fingernagel oder einer geraden Kante. Sitzt der Kopf nicht sauber, löst man die Schraube besser wieder und setzt neu an, statt nachzudrücken. Das kostet weniger Zeit als ein ausgerissenes Loch.

Beim Bohren die Bohrtiefe am Dübel ausrichten, nicht am Bohrer. Ein zu tiefes Loch hält den Dübel nicht, ein zu flaches verhindert, dass er ganz versenkt wird. Nach dem Bohren den Bohrer mehrmals herausziehen, damit der Staub aus dem Loch kommt – dieser Staub ist eine häufige Ursache dafür, dass der Dübel keinen Halt findet. Bei Beton den Dübel bündig mit der Decke einsetzen, nicht herausstehen lassen, sonst liegt der Träger nicht satt an.

Beim Aufstellen darauf achten, dass alle Ebenen Licht bekommen. Ein Palettenregal vor einer dunklen Wand führt dazu, dass die unteren Pflanzen vergeilen. Besser ist ein Platz mit indirektem Licht oder eine weiße Wand im Hintergrund, die Licht reflektiert. Wer das Regal bepflanzen will, sollte Töpfe mit Untersetzern verwenden, damit Gießwasser nicht zwischen die Palettenläden läuft und dort fault. Staunässe im Holz ist der häufigste Grund, warum solche Regale nach zwei Saisons instabil werden.

Typische Fehler treten an drei Stellen auf: Ein Dübel sitzt im losen Putz statt im tragenden Untergrund und reißt später aus. Die Halter werden ohne Schiene ausgerichtet, wodurch die Schienenenden nicht fluchten. Oder es wird direkt durch die Schiene gebohrt, was sie beschädigt und die Bohrposition verfälscht. Bei sehr langen Schienen empfiehlt es sich, in der Mitte eine zusätzliche Aufhängung zu setzen, sonst biegt sich das Profil unter der Last durch.

Zum Schluss die Schiene mit den Gleitern bestücken, den Vorhang einhängen und die Leichtgängigkeit prüfen. Läuft der Vorhang nicht sauber, liegt es meist an einer nicht ganz geraden Montagelinie oder an zu weit auseinanderliegenden Haltern. Beides lässt sich vor dem endgültigen Festziehen der Schrauben korrigieren – danach kostet es neue Bohrlöcher.

Die Fuge unter der Tür ist der entscheidende Punkt Für den Spalt unten gibt es zwei grundsätzliche Lösungen: eine aufschraubbare oder aufklebbare Türschwelle, die am Boden montiert wird, oder eine Absenkdichtung, die im Türblatt sitzt und beim Schließen automatisch absenkt. Die Bodenschwelle ist die einfachere Variante, hat aber einen Nachteil: Sie liegt im Weg, wenn über die Schwelle gelaufen oder gerollt wird. Deshalb vorher prüfen, ob die Höhe zum Bodenbelag passt und ob die Tür noch frei schwingt. Eine zu hohe Schwelle schleift am Türblatt und macht die Dichtung nach wenigen Wochen wieder zunichte.

Lärm dringt fast nie durch das Türblatt selbst, sondern durch die Ritzen. Bevor Dichtungsband oder Schwelle gekauft werden, lohnt sich eine nüchterne Bestandsaufnahme: Türblatt schließen, bei Tageslicht von der Gegenseite schauen, wo Licht durchfällt. Diese Stellen sind die eigentlichen Schwachpunkte. Ein dünnes Dichtungsband in der Zarge bringt wenig, wenn unten ein fingerbreiter Spalt bleibt – der Schall nimmt den Weg des geringsten Widerstands.

Zuerst wird die Zarge gereinigt. Alte Klebereste, Staub und Fettreste verhindern, dass der Klebestreifen dauerhaft hält. Der Untergrund muss trocken und möglichst glatt sein; auf rauem, ungestrichenem Holz oder porösem Putz hält kaum ein Band. Dichtungsbänder mit selbstklebender Rückseite werden auf der Anschlagseite der Zarge angebracht, also dort, wo das Türblatt beim Schließen aufliegt. Wichtig ist, das Band nicht in die Ecke zu quetschen: Es soll gleichmäßig komprimiert werden, nicht plattgedrückt.
ago by (120 points)

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