Vor der Montage lohnt eine Trockenprobe: Platte anhalten, mit Kreppband fixieren, zwei Tage abwarten und prüfen, ob die Position zur Steckdose, zum Wasserhahn und zur Dunstabzugshaube passt. Steckdosen werden am besten vorher ausgeschaltet und die Abdeckung abgenommen; die Platte wird passend ausgespart, nicht einfach überklebt. Nach dem Anbringen alle Kanten mit einem dauerelastischen, schimmelresistenten Silikonfugenmittel abdichten – aber nur an der Oberkante und an den Seiten, nicht an der Unterkante, damit eventuell eindringendes Wasser wieder ablaufen kann.
Die Töpfe selbst werden nach Größe geordnet: große Töpfe nach hinten oder unten, kleine nach vorn. Stapeln Sie höchstens zwei Töpfe übereinander und legen Sie ein weiches Tuch oder einen Filzring dazwischen, damit die Beschichtung nicht zerkratzt. Töpfe mit langen Griffen brauchen mehr Platz als der reine Topfdurchmesser vermuten lässt. Drehen Sie die Griffe beim Einordnen abwechselnd nach vorn und hinten, dann lassen sich die Töpfe dichter stellen, ohne dass sie sich blockieren.
Wer den Sichtschutz dauerhaft wetterfest halten will, plant außerdem die Bepflanzung mit ein. Eine Hecke vor oder hinter dem Element nimmt Winddruck und Feuchtigkeit auf und schützt die Konstruktion. Gleichzeitig sollte zwischen Bepflanzung und Bauteil genug Abstand bleiben, damit Luft zirkulieren kann und sich keine Staunässe bildet. Wer diese Punkte bei der Planung berücksichtigt, hat deutlich länger Freude am Sichtschutz als jemand, der nur auf das günstigste Material schaut.
Ein Unterschrank für Töpfe mit Deckeln funktioniert nur dann wirklich, wenn Töpfe und Deckel getrennt, aber griffbereit lagern. Der häufigste Fehler ist, alles übereinander zu stapeln: Deckel verrutschen, Töpfe verkanten sich, und beim Herausziehen fällt regelmäßig etwas um. Bevor irgendetwas gekauft oder umgebaut wird, sollten die vorhandenen Töpfe nach Durchmesser und Höhe sortiert werden. Nur so lässt sich abschätzen, wie viel Stellfläche tatsächlich gebraucht wird und welche Fächer sinnvoll sind.
Der häufigste Fehler ist die Annahme, ein Schrank mit Schiebetüren lasse sich wie ein normaler Kleiderschrank tragen. Solche Modelle sind oft tiefer und schwerer, weil die Schiebetüren zusätzlichen Platz und stabile Rahmen benötigen. Vor dem Anheben werden die Außenmaße gemessen und mit der lichten Breite und Höhe von Wohnungstür, Flur und Treppenabsatz verglichen. Schon wenige Zentimeter Unterschied entscheiden darüber, ob der Schrank durchpasst. Wer erst an der Engstelle feststellt, dass es nicht geht, riskiert Kratzer an Wänden und beschädigte Türblätter.
Der Untergrund entscheidet über die Standfestigkeit Viele Sichtschutzelemente wackeln nicht wegen des Materials, sondern wegen der Verankerung. Pfosten sollten mindestens ein Drittel ihrer sichtbaren Länge im Boden sitzen und in Beton oder verdichtetem Schotter stehen, nicht nur in lockerer Gartenerde. Bei freistehenden Elementen ohne seitliche Verbindung ist ein Betonfundament die sicherste Lösung, weil Winddruck hier erheblich ist. Wer Pfostenträger zum Einschlagen verwendet, sollte prüfen, ob der Boden tragfähig genug ist; auf weichem Untergrund arbeiten sich die Pfosten sonst langsam nach oben.
Zunächst wird die alte Tür aus den Angeln gehoben. Die Bänder lassen sich meist lösen, indem man den Stift nach oben austreibt; bei modernen Türen genügt oft ein kurzer Schlag von unten. Danach wird die Tür aus der Zarge gehoben und liegend an einem trockenen Ort gelagert, idealerweise auf zwei Kanthölzern, damit die Kante nicht durchhängt. Beschläge, Drücker und Schließblech kommen in eine beschriftete Tüte, sonst fehlt beim Wiedereinbau garantiert eine Schraube.
Typische Fehler sind zu volle Schränke, lose Deckel ohne festen Platz und Auszüge, die nur bis zur Hälfte herausfahren. Prüfen Sie nach dem Einräumen, ob jeder Auszug vollständig öffnet und ob die Tür ohne Widerstand schließt. Ein Etikett an der Innenseite der Tür mit der Belegung hilft, wenn mehrere Personen im Haushalt kochen. Wiegen Sie schwere Töpfe nicht nach vorn, sonst wird der Auszug instabil und die Führung leidet.
Der häufigste Fehler ist zu wenig Spannung. Ein Gurt, der sich mit der Hand noch seitlich bewegen lässt, arbeitet während der Fahrt und lockert sich weiter. Spannen Sie mit einer Ratsche oder einem Hebel nach, bis der Gurt straff wie eine Saite sitzt, aber den Korpus nicht eindrückt. Bei lackierten oder furnierten Flächen legen Sie ein Stück weiches Material unter den Gurt, damit der Druck keine Druckstellen hinterlässt. Nach den ersten Kilometern anhalten und nachspannen – Setzungserscheinungen sind normal, besonders bei Holz.
Bei Kunststoff- oder Verbundelementen ist die Reinigung der entscheidende Faktor für die Optik. Schmutz und Grünbelag setzen sich in den Profilen fest und lassen sich später kaum entfernen. Ein zweimal jährlicher Durchgang mit klarem Wasser und einer weichen Bürste reicht meist aus; aggressive Reiniger greifen die Oberfläche an und machen sie langfristig rau, wodurch sich neuer Schmutz schneller festsetzt. Bei Metall sollte man auf Salz und Chlor verzichten, da beides Korrosion beschleunigt.