Der wichtigste Punkt ist die Häufigkeit. Einmal pro Woche reicht bei normalem Baumbestand nicht aus, sobald Wind und Regen zusammenkommen. Kehren Sie lieber alle zwei bis drei Tage mit einem harten Besen oder einem Laubbläser im niedrigen Modus. Ein zu starker Luftstrahl drückt Blätter in Fugen und unter Möbel. Achten Sie darauf, nicht gegen die Hauswand zu blasen, sonst landen Blätter in Kellerschächten und Lichtschächten, wo sie Feuchtigkeit stauen. Ein Rechen mit Kunststoffzinken ist auf Holzterrassen schonender als Metall, das Kratzer hinterlässt.
Bevor Sie dämmen, lüften Sie richtig: Zweimal täglich für fünf bis zehn Minuten quer, mit weit geöffneten Fenstern. Dauerhaft gekippte Fenster kühlen die Wand aus und erhöhen die Heizkosten. Prüfen Sie außerdem, ob die Bettwäsche zur Jahreszeit passt. Eine leichte Daunendecke oder mehrere Schichten aus Baumwolle und Wolle halten wärmer als eine schwere Decke, die man nachts wegstrampelt. Kalte Füße lassen den Körper schlechter einschlafen, deshalb hilft eine warme Unterlage oder Wärmflasche mehr als ein überheizter Raum.
Am Eingang gelten andere Regeln. Hier reicht Kehren oft nicht, weil Fußmatten und Schwellen Laub sammeln. Schütteln Sie Matten aus und saugen Sie sie gelegentlich ab. Eine zu hohe Matte staut Wasser an der Tür und fördert Schimmel im Rahmen. Legen Sie lieber eine flache, wasserableitende Matte vor die Schwelle und eine zweite im Innenbereich. Vermeiden Sie es, Laub einfach in Beete zu werfen. Zwar ist es dort als Mulch nützlich, aber nur in dünner Schicht. Zu dicke Haufen ersticken Stauden und bieten Schnecken Unterschlupf. Verteilen Sie das Laub dünn oder kompostieren Sie es separat.
Was hängt man auf, was stellt man hin – und was kommt ganz we
Arbeiten Sie immer von der Mitte zum Rand, nicht umgekehrt. So schieben Sie Laub gezielt zu einer Stelle und können es dort aufnehmen. Auf Fliesen oder Betonplatten hat sich ein Gummischieber bewährt, der auch feuchte Blätter erfasst. Besonders kritisch sind Fugen zwischen Platten: Dort setzt sich Laub fest und beginnt zu verrotten. Ein Fugenkratzer oder ein schmaler Spachtel hilft, ohne die Fugenfüllung herauszureißen. Prüfen Sie nach jedem Reinigungsgang den Bodenablauf auf der Terrasse. Ein Laubkorb oder ein engmaschiges Gitter darüber verhindert, dass Blätter in die Drainage gelangen und sie im Winter durch Frost sprengen.
Für den Flur gilt: Weniger ist mehr. Ein offenes Regal mit zwei Körben für Schuhe, eine Stange und drei Haken decken den Alltag der meisten Haushalte ab. Wer mehr Platz braucht, sollte lieber in die Höhe gehen als in die Breite. Schmale Flure vertragen keine tiefen Möbel, weil sie den Durchgang blockieren und den Raum optisch erdrücken. Eine Tiefe von maximal dreißig Zentimetern reicht für Schuhe und gefaltete Kleidung aus.
Wände, Rollläden und Türen richtig behandeln Außenwände sind oft die größte Schwachstelle, besonders in Altbauten. Eine dünne Schicht Wärmedämmtapete oder eine Lage Hartschaumplatten hinter Heizkörpern bringt schon etwas. Wer mehr investieren kann, lässt eine Innendämmung von einer Fachkraft prüfen, denn falsch angebracht kann sie Feuchtigkeit in die Wand treiben und Schimmel verursachen. Rollläden sollten nachts geschlossen sein, das reduziert den Wärmeverlust am Fenster um einen spürbaren Anteil. Auch die Schlafzimmertür spielt eine Rolle: Eine dichte Tür mit Bürstendichtung verhindert, dass warme Luft in den Flur entweicht.
Ein kaltes Schlafzimmer kostet doppelt: Sie zahlen mehr fürs Heizen und schlafen schlechter, weil der Körper in der Nacht gegen die Kälte arbeiten muss. Wer die Wände, Fenster und Türen richtig dämmt, senkt den Wärmeverlust spürbar und schläft tiefer. Entscheidend ist nicht, die Heizung höher zu drehen, sondern die Wärme im Raum zu halten.
Beginnen Sie mit den Fenstern, denn dort entweicht die meiste Wärme. Prüfen Sie zunächst, ob es zieht: Halten Sie eine Kerze oder ein Stück Papier an die Fugen. Zieht die Flamme oder bewegt sich das Papier, ist Handlungsbedarf da. Dichten Sie undichte Stellen mit selbstklebenden Dichtungsbändern aus Gummi oder Schaumstoff ab. Für ältere Fenster mit einfacher Verglasung lohnt sich eine abnehmbare Isolierfolie, die mit dem Föhn straff gespannt wird. Achten Sie darauf, dass die Fenster trotz Dichtung noch gelüftet werden können, sonst entsteht Schimmel.
Ein häufiger Fehler ist, die Heizung nachts ganz abzustellen. Dann kühlen Wände und Möbel aus, und morgens muss die Heizung deutlich mehr leisten, um alles wieder aufzuwärmen. Besser ist eine Nachtabsenkung um wenige Grad statt kompletter Abschaltung. Ebenso falsch: Möbel direkt vor die Heizung oder vor die Außenwand zu stellen. Das behindert die Luftzirkulation und fördert Kondenswasser. Lassen Sie mindestens eine Handbreit Abstand.
Nach dem Dämmen sinkt die Raumtemperatur langsamer, und Sie können die Heizung zwei bis drei Grad niedriger stellen – das spart über den Winter deutlich. Ideal sind nachts etwa 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer. Wer diese Temperatur hält, schläft besser und heizt nicht gegen die Kälte an. Kontrollieren Sie nach einigen Wochen, ob sich Kondenswasser an Fensterrahmen oder in Ecken bildet. Tritt Feuchtigkeit auf, lüften Sie öfter oder lassen Sie die Dämmung fachlich prüfen. So bleiben die Wände trocken und die Ersparnis dauerhaft.