Die Matratze entscheidet, nicht das Sofa Die mitgelieferte Matratze ist der häufigste Schwachpunkt. Viele sind nur sechs bis zehn Zentimeter dünn und bestehen aus billigem Schaum. Prüfen Sie die Dichte: Ein Kaltschaum mit mindestens 35 Kilogramm pro Kubikmeter behält seine Form über Jahre. Taschenfederkern ist ebenfalls eine Option, wenn die Auflage dick genug ist. Legen Sie sich im Laden mindestens zehn Minuten auf die ausgeklappte Fläche, und zwar in der Position, in der Sie normalerweise einschlafen. Wer auf der Seite liegt, braucht eine weichere Zone an Schulter und Hüfte. Ein zu hartes Modell drückt dort, ein zu weiches lässt die Wirbelsäule durchhängen.
Die Höhe richtet sich nach dem, was oben auf der Kommode liegen soll. Bei 80 bis 85 Zentimetern ist die Arbeitsfläche bequem für Schlüssel, Post und eine kleine Lampe. Höhere Modelle ab 100 Zentimetern wirken schnell wuchtig in einem schmalen Gang und nehmen Licht weg. Prüfen Sie, ob die Kommode an einer Wand steht, die nicht durch eine Zimmertür verdeckt wird. Sonst lässt sich keine Schublade öffnen, ohne dass man in den Raum dahinter tritt.
Vor dem Verlegen sollte der Untergrund trocken, eben und sauber sein. Unebenheiten von mehr als zwei bis drei Millimetern auf zwei Metern Länge gleichen Sie mit einer Ausgleichsmasse aus. Ein weiterer typischer Fehler: den Kork direkt nach dem Transport aus einem kalten Fahrzeug verlegen. Lassen Sie das Material ein bis zwei Tage im Raum liegen, damit es sich akklimatisiert. Erst dann zuschneiden und verlegen. Für Kinderzimmer bewährt sich eine versiegelte Oberfläche, weil sie sich feucht abwischen lässt; unbehandelter Kork saugt Wasser und Farbe auf.
Von der Unterlage bis zur Wandhalterung Die einfachste Methode ist eine rutschfeste Unterlage. Für kleine Bälle bis etwa Handballgröße reicht ein Stück Antirutschmatte, wie man es unter Teppiche legt. Schneide sie etwas größer als die Auflagefläche des Balls, damit er nicht seitlich wegrollen kann. Bei glattem Boden kann zusätzlich ein flacher Rahmen aus Holzleisten helfen, der den Ball umschließt. Wichtig: Die Leisten nicht nur auflegen, sondern mit doppelseitigem Klebeband fixieren, sonst verschieben sie sich beim ersten Anstoßen. Ein häufiger Fehler ist, den Ball auf ein Tuch zu legen, das selbst verrutscht.
Die Maße sind ein zweiter Stolperstein. Ein Sofa mit 140 Zentimetern Sitzbreite bietet oft nur 120 Zentimeter Liegebreite. Messen Sie die tatsächliche Fläche im aufgeklappten Zustand, nicht die Angabe im Katalog. Für zwei Personen sind 160 Zentimeter das Minimum, besser sind 180. Die Länge sollte mindestens 190 Zentimeter betragen, bei größeren Menschen 200. Prüfen Sie außerdem den Platzbedarf beim Ausklappen: Manche Mechanismen schieben die Liegefläche weit in den Raum, andere klappen nach vorn und brauchen Abstand zur Wand.
Ein häufiger Fehler ist der Kauf nach Optik. Ein schmales Sofa passt besser in den Raum, taugt aber nicht als Dauerbett. Ebenso problematisch: Modelle mit Bettkasten, die zwar Stauraum bieten, aber die Matratze auf einem dünnen Brett aufliegen lassen. Wer jeden Tag darauf schläft, merkt das nach kurzer Zeit an Rücken und Nacken. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, ob sich die Matratze austauschen lässt. Ein Standardmaß erleichtert den späteren Ersatz erheblich.

Stauraum planen: Schubladen gegen Türen abwägen Schubladen sind im Flur praktischer als Türen, weil sie sich komplett herausziehen lassen und den Inhalt von oben sichtbar machen. Bei sehr schmalen Kommoden mit 30 Zentimetern Tiefe sind tiefe Schubladen jedoch unpraktisch, weil kleine Gegenstände nach hinten rutschen. Besser sind hier zwei flache Schubladen übereinander plus ein offenes Fach für Körbe. Achten Sie auf die Auszugslänge: Eine Schublade braucht vor der Kommode so viel Platz, wie sie selbst tief ist. Bei 40 Zentimetern Tiefe müssen also 40 Zentimeter frei bleiben – plus Körperbreite zum Hantieren.
Ein Schlafsofa muss zwei Aufgaben erfüllen: tagsüber Sitzgelegenheit, nachts Bett. Genau darin liegt das Problem. Viele Modelle sind bequeme Sitzmöbel, aber keine brauchbaren Liegen. Wer regelmäßig darauf schläft, sollte deshalb zuerst die Mechanik prüfen und erst danach über Stoff und Farbe nachdenken. Ein Blick auf das Gestell verrät mehr als jedes Probesitzen im Ausstellungsraum.
Eine dritte Möglichkeit ist das Einspannen in ein Regal oder zwischen Möbeln. Dabei kommt es auf den Druck an: Der Ball darf nicht gequetscht werden, sonst verformt er sich dauerhaft, besonders bei luftgefüllten Modellen. Besser ist eine Mulde aus Schaumstoff, in die der Ball nur teilweise einsinkt. Schaumstoff mit mittlerer Dichte eignet sich besser als weicher Verpackungsschaum, der schnell nachgibt. Für Bälle mit glatter Oberfläche kann ein Gummiband oder Spanngurt zusätzlich sichern, allerdings nur mit geringer Spannung, damit keine Druckstellen entstehen.
Schließlich lohnt ein Blick auf die Mechanik im Detail. Klappmechaniken mit Gasdruckfedern sind bequem, aber anfällig. Schubkästen mit Rollen laufen leichter, nutzen den Raum jedoch schlechter. Ein Faltmechanismus mit Beschlägen aus Stahl hält am längsten, verlangt aber beim Öffnen etwas Kraft. Testen Sie das Auf- und Zusammenklappen mehrmals hintereinander. Knirscht es, wackelt das Gestell oder klemmt die Verriegelung, suchen Sie ein anderes Modell. Ein Schlafsofa ist eine Anschaffung für viele Jahre. Wer Mechanik, Matratze und Maße getrennt prüft, schläft darauf tatsächlich besser als auf manchem Gästebett.