Ein Sofa bestimmt den Charakter eines Wohnzimmers stärker als jede andere Anschaffung. Bevor man sich für ein Modell entscheidet, sollte zuerst der Raum vermessen werden. Messen Sie nicht nur die Wand, an der das Sofa stehen soll, sondern auch Türen, Flure und Treppenhaus. Viele Lieferungen scheitern nicht an der Wohnzimmerwand, sondern an der zu engen Wendeltreppe. Notieren Sie außerdem den Abstand zu Heizkörpern, Steckdosen und Fensterbänken. Ein Sofa, das die Heizung verdeckt, verteuert die Heizkosten und trocknet das Polster aus.
Vor der Bestellung sollte man die Entscheidung einen Tag liegen lassen. Ein Sofa ist eine Anschaffung für viele Jahre, und der erste Eindruck im Laden täuscht. Wer unsicher ist, wählt ein Modell mit einzeln austauschbaren Kissen und einem Bezug, der nachbestellbar ist. So lässt sich das Sofa später an eine veränderte Wohnsituation anpassen, ohne dass die ganze Sitzgruppe ersetzt werden muss.
Ein oft übersehener Punkt ist die Abdichtung. Bohrlöcher in der Dusche sind Eintrittspunkte für Feuchtigkeit. Dichte den Übergang zwischen Halterung und Fliese mit transparentem Sanitärsilikon ab. Lass das Silikon vollständig aushärten, bevor du den Vorhang aufhängst. Ein weiterer typischer Fehler: den Vorhang zu kurz wählen, sodass Wasser auf den Boden spritzt, oder die Stange direkt unter die Decke setzen, wo sie schwer zu erreichen ist. Die Unterkante des Vorhangs sollte etwa zwei Zentimeter über dem Duschboden enden, nicht darüber schleifen. Bei einer gefliesten Wand mit Fugen in unterschiedlichen Richtungen kann die Stange auch an den Fugen ausgerichtet werden – das erleichtert spätere Reparaturen.
Die Größe richtet sich nach dem Raum, nicht nach dem Wunschdenken. Als Faustregel gilt: Das Sofa sollte höchstens zwei Drittel der Wandlänge einnehmen, an der es steht. In deutschen Altbauten mit hohen Decken wirken niedrige Sofas schnell verloren, in Neubauten mit niedrigen Räumen drücken hohe Lehnen. Ein Zweisitzer passt in Räume unter 15 Quadratmetern, ein Dreisitzer braucht mindestens 20 Quadratmeter, damit noch Laufwege bleiben. Ein typischer Fehler ist der Kauf eines Ecksofas ohne vorherige Prüfung des Schenkelmaßes. Ragen beide Schenkel zu weit in den Raum, bleibt kein Platz für Couchtisch und Durchgang.
Erst die Technik, dann die Regale Wasseranschluss, Abfluss und Strom gehören an eine zugängliche Stelle. Ein Trockner mit Kondensatbehälter oder Ablaufschlauch sollte so stehen, dass man den Behälter ohne Verrenkung entleeren kann. Planen Sie für Waschmittel, Weichspüler und Fleckenmittel ein offenes Fach in Griffhöhe, nicht unter der Spüle. Flüssigkeiten gehören in eine Auffangwanne, damit ausgelaufene Reste den Boden nicht aufweichen. Über der Waschmaschine lässt sich eine Arbeitsplatte montieren; darunter verschwinden Körbe, Klammern und ein kleiner Wäschekorb. Achten Sie darauf, dass die Platte nicht die Beladetür blockiert und dass dahinter genug Luft zirkuliert.
Ein Duschvorhang an einer gefliesten Wand hält nur dann dauerhaft, wenn die Befestigung zum Untergrund und zum Gewicht des Vorhangs passt. Viele scheitern, weil sie die Fliesen als tragenden Untergrund missverstehen. Fliesen selbst tragen keine Zuglast – sie sind eine dünne Deckschicht. Der Halt entsteht erst im Mauerwerk oder in der Unterkonstruktion dahinter. Wer das ignoriert, bohrt zu flach, zu nah an der Fuge oder verwendet ungeeignete Dübel. Die Folge: Nach wenigen Wochen lockert sich die Stange, der Vorhang hängt schief, und beim Öffnen reißt die Halterung aus.
Bei den Stoffen entscheidet nicht die Optik, sondern die Nutzung. Für Haushalte mit Kindern oder Katzen sind eng gewebte Bezüge mit hoher Scheuerfestigkeit sinnvoll. Grobe Strukturstoffe verzeihen Flecken besser, glatte Mikrofaser lässt sich leichter absaugen. Prüfen Sie, ob der Bezug abnehmbar und waschbar ist. Ein nicht abziehbarer Bezug muss vor Ort gereinigt werden, was teuer und langwierig ist. Bei hellen Tönen lohnt eine Imprägnierung, bei dunklen sieht Staub schneller sichtbar aus. Echtes Leder ist pflegeleicht, wirkt aber kühl und ist im Winter weniger gemütlich als Webstoff.
Beim Bohren in Fliesen ist ein Hammeraufsatz tabu. Verwende einen Fliesenbohrer mit Hartmetallspitze und beginne ohne Schlag. Bohre langsam, mit mäßigem Druck und lass den Bohrer arbeiten. Kühlung mit Wasser ist sinnvoll, besonders bei harten Feinsteinzeugfliesen. Bohrst du zu schnell, platzt die Glasur großflächig ab. Ein häufiger Fehler ist außerdem, den Dübel direkt in die Fliese zu setzen. Die Fliese ist zu dünn, um den Dübel zu halten. Der Dübel muss durch die Fliese hindurch in den tragenden Untergrund reichen. Verwende je nach Wandbeschaffenheit einen passenden Dübel: Für Beton und Vollziegel eignen sich Spreizdübel, für Gipskarton spezielle Hohlraumdübel, für Porenbeton zugelassene Dübel mit großer Oberfläche. Die Schraube sollte lang genug sein, um den Halter sicher zu fixieren, aber nicht so lang, dass sie auf der anderen Seite der Wand herauskommt.