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Typische Fehler sind das Trocknen bei geschlossenem Fenster über Nacht, das Aufhängen der Wäsche über Heizkörpern und das Abdecken des Gestells mit einem Tuch. Über der Heizung trocknet die Wäsche zwar schnell, doch die aufsteigende feuchte Luft verteilt sich im ganzen Raum und kühlt an den Außenwänden ab. Ein Tuch über dem Gestell verhindert die Luftzirkulation und verlängert die Trockenzeit erheblich. Auch das ständige Kipplüften bei kalten Außentemperaturen ist kontraproduktiv: Es kühlt die Wände aus, ohne die Feuchtigkeit wirksam abzuführen.

Für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit, etwa Bäder, ist die Kombination aus Wandheizung und Lehm besonders sinnvoll, weil der Lehm Feuchtigkeit aufnimmt und bei Wärme wieder abgibt. In Schlafräumen punktet die strahlungsarme Wärme, die keine Luftbewegung erzeugt. Wer eine Komplettsanierung vermeiden will, findet hier einen Weg, der sich auf einzelne Wände beschränkt und dennoch spürbare Verbesserungen bringt – vorausgesetzt, die Heizlast stimmt und die Wand ist trocken.

Zwischen den Bahnen zügig arbeiten, damit die Farbe an den Übergängen noch feucht ist und sich gut verbindet. Bei großen Flächen zu zweit streichen: einer rollt, der andere zieht die Kanten nach. Nach etwa 15 Minuten Trockenzeit die nächste Schicht auftragen. Zwei dünne Schichten decken besser als eine dicke. Bei dunklen Farben kann ein heller Grundierungston die Deckkraft erhöhen.

Materialwahl: Was im Brandfall wirklich zäh

Freistehende Möbel sind im Altbau oft die bessere Wahl als Einbaumöbel. Ein hoher Schrank mit verstellbaren Füßen gleicht Bodenunebenheiten aus. Achten Sie darauf, dass die Rückseite nicht bündig an der Wand stehen muss. Lassen Sie stattdessen eine Fuge und kaschieren Sie diese mit einer passenden Leiste. Bei Regalen sollten Sie auf Wandabstandshalter setzen, die sich individuell justieren lassen. So steht das Regal gerade, auch wenn die Wand kippt. Typischer Fehler: Möbel mit starren Sockeln oder integrierten Rückwänden. Sie lassen sich nicht anpassen und wirken schnell provisorisch.

Kanten sauber abkleben Kreppband haftet nur auf sauberen, trockenen Flächen. Vor dem Abkleben Staub und Fett von der Wand und der angrenzenden Fläche entfernen. Das Band in kurzen Stücken von etwa 30 Zentimetern Länge ansetzen und mit dem Fingernagel oder einem Rakel fest andrücken. An Ecken und Kanten das Band leicht überstehen lassen und erst nach dem Trocknen der Farbe mit einem Cuttermesser abschneiden. Ein häufiger Fehler: zu viel Farbe über die Klebekante rollen. Dann kriecht die Flüssigkeit unter das Band und bildet unschöne Ränder. Deshalb in diesem Bereich lieber dünn und mit wenig Druck arbeiten. Nach dem Trocknen das Band im flachen Winkel abziehen, nicht senkrecht zur Wand.

Wer ohne Trockenbau arbeitet, spart nicht unbedingt Zeit, aber oft Ärger. Die Laibung bleibt in ihrer ursprünglichen Tiefe, der Anschluss an den Rahmen ist flexibler und die Optik passt zum Altbau. Wichtig sind Geduld beim Abbinden, saubere Kanten und ein Untergrund, der wirklich trägt. Wer diese Punkte beachtet, bekommt eine Laibung, die dicht ist, hält und nicht nach wenigen Jahren wieder saniert werden muss.

Nach dem Abbinden des Putzes wird die Oberfläche geglättet. Feine Unebenheiten lassen sich mit einem Reibebrett und einem Schwammbrett ausgleichen. Erst wenn die Laibung vollständig durchgetrocknet ist, folgt der Anstrich. Zu frühes Streichen führt zu Blasen und Abplatzungen, weil Feuchtigkeit im Putz eingeschlossen wird. Je nach Putzart und Schichtdicke kann das mehrere Tage bis Wochen dauern. Wer diese Zeit unterschätzt, muss später nachbessern.

Nach dem Streichen die Rolle gut auswaschen oder entsorgen. Das Abklebeband erst abziehen, wenn die Farbe vollständig getrocknet ist – je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach etwa zwei bis vier Stunden. Bei sehr glatten Untergründen kann es helfen, das Band vor dem Abziehen mit einem Föhn leicht zu erwärmen. So lässt es sich rückstandsfrei lösen, ohne die frische Farbe zu beschädigen.

Zuerst wird die alte Laibung freigelegt. Lose Putzreste, abblätternde Farbe und bröseliger Mörtel müssen entfernt werden, sonst haftet der neue Putz nur auf der obersten Schicht. Ein gezielter Einsatz von Hammer und Meißel reicht meist, eine Flex mit Diamantscheibe ist nur bei harten Kanten nötig. Danach die Fläche gründlich ausfegen und mit einem Tiefengrund vorbehandeln. Dieser Schritt wird oft übersprungen, führt aber später zu Haftungsproblemen und Rissen.

Farbe richtig rollen Die Rolle vor dem ersten Einsatz mit Wasser anfeuchten und gut ausdrücken. So nimmt sie die Farbe gleichmäßiger auf. Farbe im Eimer gründlich umrühren, nicht schütteln. Die Rolle nur zur Hälfte eintauchen und auf dem Abstreifgitter abrollen, bis sie gleichmäßig getränkt ist. In einem Winkel von etwa 45 Grad die Wand in Bahnen von oben nach unten streichen. Die Bahnen leicht überlappen lassen, damit keine Streifen entstehen. Nicht zu viel Druck ausüben, sonst quillt Farbe an den Kanten heraus.
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