Typische Fehler sind: Der Kasten wird ohne vorherige Abstimmung mit dem Netzbetreiber getauscht, der Zähler wird eigenständig ausgebaut, oder es wird ein gebrauchter Kasten eingebaut, der keine gültige Prüfplakette hat. Ein weiterer Fehler ist die Missachtung der örtlichen TAB (Technische Anschlussbedingungen). Diese regeln unter anderem, ob ein Überspannungsschutz vorgeschrieben ist und welche Kabelquerschnitte zulässig sind. Wer sich nicht daran hält, riskiert, dass der Netzbetreiber die Abnahme verweigert und der Stromanschluss nicht freigegeben wird.
Ein smartes Türschloss lässt sich an einer Wohnungstür nachrüsten, ohne die Tür auszutauschen. Entscheidend ist, welches System zur vorhandenen Tür und zum eigenen Alltag passt. Grundsätzlich gibt es drei Wege: ein Schloss, das nur den bestehenden Zylinder ersetzt und per App oder Transponder öffnet, ein Aufsatz, der den vorhandenen Schlüssel von innen dreht, und eine komplette Schlosseinheit mit Motor. Der Austausch des Zylinders ist die sauberste Lösung, weil die Mechanik im Türblatt bleibt und nur der Zylinder getauscht wird. Aufsätze sind günstiger und mietfreundlich, blockieren aber oft das Schlüsselloch von innen und können bei Panikschlössern problematisch werden. Wer sich für ein Modell entscheidet, sollte zuerst prüfen, ob die Wohnungstür überhaupt einen Profilzylinder hat und wie dick das Türblatt ist.
Die wirksamste Maßnahme ist der Austausch der Dichtung. Alte, verhärtete Gummi- oder Filzdichtungen lassen sich mit einem Schraubendreher oder einer Zange herausziehen und durch selbstklebende oder einlegbare Profildichtungen ersetzen. Vor dem Einbau die Nut gründlich reinigen – Staub und alte Klebereste verhindern, dass die neue Dichtung hält. Wichtig: Die Dichtung darf nicht zu dick sein, sonst schließt der Flügel nicht mehr und der Beschlag wird überlastet. Nach dem Einbau prüfen, ob sich das Fenster noch leicht schließen lässt.
Wand oder Decke: Was der Untergrund zuläs
Der erste Schritt ist die Leckage-Suche. Bei Wind und geschlossenem Fenster eine Kerze oder ein Stück Rauch vorsichtig an Rahmenfugen, Beschläge und Fensterflügel halten. Wo die Flamme flackert oder Rauch abzieht, sitzt die Undichtigkeit. Häufig sind es die Anschlagdichtung am Blendrahmen, der Falz zwischen Flügel und Rahmen sowie die Übergänge an den Fensterbänken. Auch die Beschläge prüfen: Lässt sich der Griff ohne Widerstand drehen, fehlt meist Anpressdruck.
Erst prüfen, dann handeln – die Reihenfolge entscheid