Zählerstände nicht vergessen. Strom, Gas, Wasser am letzten Tag ablesen, fotografieren und schriftlich bestätigen lassen. Sonst zahlt man für Verbrauch, den der Nachmieter verursacht. Auch die Ummeldung bei der Meldebehörde und die Weitergabe an Versicherungen und Banken gehören dazu. Wer den Rundfunkbeitrag nicht ummeldet, zahlt doppelt. Und: Nachsendeauftrag für Post einrichten, damit wichtige Schreiben nicht verloren gehen.
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von zu viel Entkalker. Die Säure greift auf Dauer Dichtungen und Heizstab an. Wer das Gerät überdosiert oder die Lösung tagelang in der Trommel stehen lässt, riskiert teure Reparaturen. Ebenso problematisch: das Flusensieb nach dem Reinigen nur lose aufzuschrauben. Das führt zu Undichtigkeiten und im schlimmsten Fall zu Wasserschäden in der Wohnung. Nach jedem Eingriff an der Unterseite daher prüfen, ob der Verschluss wirklich dicht sitzt.
Licht beeinflusst die Stimmung stärker als die Möbelwahl. Warme LED-Lichterketten oder Solarlaternen mit indirektem Strahl wirken beruhigend, grelles weißes Licht eher aktivierend. Wer abends liest, braucht eine gezielte Lichtquelle, keine flächige Beleuchtung. Duftkerzen oder ätherische Öle nur im windgeschützten Bereich verwenden, sonst verfliegt der Effekt sofort. Ein häufiger Fehler ist zu viel Licht: Mehrere Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur wirken unruhig und zerstören die Entspannung.
Für dauerhafte Frische zählt vor allem Luftbewegung. Schranktüren sollten täglich für einige Minuten geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Zwischen den Kleidungsstücken braucht es Platz: Wer Hemden und Hosen dicht an dicht presst, unterbindet jede Zirkulation. Kleiderbügel aus Holz oder Metall sind Kunststoffbügeln vorzuziehen, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Schubladen sollten nicht bis zum Rand gefüllt werden, sonst entsteht auch dort ein feuchtes Mikroklima. Offene Gefäße mit Natron, Kaffeesatz oder Katzenstreu binden Restfeuchte, müssen aber alle paar Wochen ausgetauscht werden, sonst werden sie selbst zur Geruchsquelle.
Ein häufiger Fehler ist das Überladen. Wer jedes Fach bis zum Rand füllt, kann nichts mehr entnehmen, ohne umzuschichten. Zwischen Regal und Decke sollte genug Platz bleiben, um bequem an die oberste Ebene zu kommen. Ebenso problematisch: Regale direkt vor der Heizung oder neben der Waschmaschine. Hitze und Feuchtigkeit schaden Vorräten und Werkzeug gleichermaßen. Wer diese Punkte beachtet und das Regal regelmäßig kontrolliert, lagert sicher – und findet langfristig alles ohne langes Suchen wieder.
Unabhängig vom Material entscheidet die Dichtung über die Dichtheit. Silikonfugen sind elastisch, altern aber und müssen alle paar Jahre erneuert werden. Dichtlippen aus Kunststoff an der Wand und am Boden sind wartungsärmer, dürfen aber nicht auf Spannung montiert werden. Ein häufiger Fehler: Die Fuge wird über feuchten Untergrund gezogen. Silikon haftet dann nicht dauerhaft, und Wasser wandert hinter die Fuge. Vor dem Verfugen muss der Untergrund trocken, staubfrei und fettfrei sein.
Wer diese drei Punkte – Sieb, Entkalkung, Dichtung – in einen festen Rhythmus einbaut, merkt den Unterschied schnell: Die Wäsche riecht frisch, die Waschzeit bleibt konstant und die Maschine läuft leiser. Ein Blick in die Bedienungsanleitung verrät, ob das eigene Modell einen zusätzlichen Filter im Zulaufschlauch besitzt, der ebenfalls gereinigt werden sollte.
Die häufigste Ursache ist Restfeuchte. Wäsche, die nur oberflächlich trocken wirkt, gibt in geschlossenem Raum weiter Wasser ab. Schon eine einzige leicht feuchte Jeans kann einen ganzen Schrank in Mitleidenschaft ziehen. Prüfen lässt sich das zuverlässig, indem ein Stück Stoff für einige Stunden in einem verschließbaren Beutel liegt: Beschlägt er von innen, war die Wäsche nicht trocken genug. Auch Schränke an Außenwänden sind problematisch. Kalte Wandflächen ziehen Feuchtigkeit an, die sich hinter dem Schrank als Kondensat sammelt. Ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern zur Wand schafft hier spürbar Abhilfe.
Kalk und Flusen gehören zu den häufigsten Gründen, warum eine Waschmaschine vorzeitig den Dienst quittiert. Wer regelmäßig entkalkt und das Flusensieb reinigt, verlängert die Lebensdauer des Geräts deutlich und spart Strom sowie Waschmittel. Die folgenden Schritte lassen sich ohne Spezialwerkzeug durchführen und dauern jeweils zwischen zehn und sechzig Minuten.
Zunächst das Flusensieb. Es sitzt bei den meisten Frontladern hinter einer kleinen Klappe an der Unterseite der Vorderseite. Vor dem Öffnen ein flaches Gefäß und einen Lappen bereitlegen, denn es läuft Restwasser aus. Die Klappe vorsichtig aufdrücken, den großen Verschluss gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen und das Sieb entnehmen. Haare, Münzen und Fusseln mit den Fingern entfernen, das Sieb unter warmem Wasser abbürsten. Die Öffnung im Gehäuse mit einem feuchten Tuch auswischen und auf Fremdkörper prüfen. Verschluss wieder fest eindrehen, sonst tropft Wasser aus. Das Sieb sollte alle ein bis zwei Monate gereinigt werden, bei Haushalten mit Haustieren häufiger.