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Wenn bereits Schimmel vorhanden ist, entfernen Sie ihn mit einem geeigneten Reinigungsmittel und beheben Sie die Ursache. Sonst kehrt er zurück. Bei starkem Befall oder großflächigen Schäden ist ein Fachbetrieb hinzuzuziehen. Eine dauerhafte Lösung erfordert meist eine Kombination aus besserer Dämmung, kontrollierter Lüftung und gegebenenfalls einer Heizung, die die Wandoberflächentemperatur anhebt. So bleibt die Wand trocken und Schimmel hat keine Chance.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die Missachtung der Dachdämmung. Zwischen Schräge und Regalrückseite muss Luft zirkulieren können, sonst bildet sich Kondenswasser. Ein Abstand von fünf Zentimetern zur Schräge ist das Minimum, besser sind acht. Wer das Regal direkt an die Schräge drückt, riskiert Schimmel – besonders in schlecht belüfteten Räumen. Zudem sollten schwere Lasten immer in den unteren Fächern stehen, nicht oben, wo die Schräge den Schwerpunkt nach vorne zieht.

Eine unzureichende Dämmung der Außenwände verschärft das Problem. Kalte Wände haben eine niedrige Oberflächentemperatur. Eine Innendämmung kann die Wand zwar erwärmen, aber sie verschiebt den Taupunkt nach innen, wenn sie nicht fachgerecht mit Dampfsperre ausgeführt wird. Dann kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen und dort Schimmel bilden. Ohne Dämmung bleibt die Wand kalt, und die Feuchtigkeit schlägt sich weiterhin nieder. Entscheidend ist also nicht nur die Dämmung selbst, sondern auch die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit.

Um Schimmel zu vermeiden, muss die Feuchtigkeit aktiv reguliert werden. Messen Sie die relative Luftfeuchtigkeit im Keller mit einem Hygrometer. Werte über 60 Prozent sind kritisch. Bei Werten über 70 Prozent besteht akute Gefahr. Senken Sie die Luftfeuchtigkeit durch gezieltes Lüften: Stoßlüften mit trockener Außenluft, mehrmals täglich für einige Minuten. Vermeiden Sie Dauerlüften mit feuchter Luft. Trocknen Sie keine Wäsche im Keller, es sei denn, Sie können die Feuchtigkeit sofort abführen. Stellen Sie sicher, dass keine wasserführenden Leitungen undicht sind. Prüfen Sie die Kellerwände auf eindringende Feuchtigkeit von außen. Eine horizontale Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist oft notwendig.

Ein häufiger Fehler ist das Abdichten des Dachbodens mit Folie oder Styropor ohne Plan. Wer die kalte Seite dampfdicht macht, verschlimmert das Problem, weil die Feuchtigkeit dann nicht mehr entweichen kann. Richtig ist das Gegenteil: Die warme Seite muss gebremst, die kalte Seite offen bleiben. Solange keine Dämmung vorhanden ist, hilft nur Lüften. Stoßlüften an trockenen, kühlen Tagen senkt die Feuchtigkeit im Dachraum. Dauerhaft gekippte Fenster bringen dagegen nichts, weil sie die warme Luft aus dem Haus nach oben ziehen. Wer den Dachboden nur zeitweise nutzt, sollte ihn zwischen den Nutzungen geschlossen halten und regelmäßig kontrollieren.

Pappkartons verlieren ihre Stabilität, sobald sie Feuchtigkeit ziehen. Das geschieht schneller, als viele annehmen: Schon eine kalte Betonfläche oder ein leicht feuchter Kellerboden genügt, damit die unteren Lagen weich werden und einreißen. Wer Kartons lagert, sollte deshalb zuerst den Untergrund prüfen, bevor er irgendetwas stapelt. Ein einfacher Test: Legt ein Stück Pappe über Nacht auf den Boden. Ist es am Morgen wellig oder kühl-feucht, braucht die Fläche eine Sperrschicht.

Lasten richtig verteilen Die Auflager müssen auf tragfähigen Bauteilen stehen, also auf Sparren, Pfetten oder einem vorhandenen Boden. Einfach auf die Dämmung gelegte Bretter drücken diese zusammen und mindern die Dämmwirkung. Der Abstand der Auflager richtet sich nach der späteren Belastung: für Kartons reichen größere Abstände, für schwere Kisten engere. Zwischen Auflager und Dämmung kann eine dünne Trennlage aus Vlies liegen, die Scheuern verhindert.

Zwischen Dachschräge und Dämmung liegt oft ein Hohlraum, der sich mit Laufbrettern in nutzbaren Stauraum verwandeln lässt. Die Dämmung darf dabei nicht komprimiert werden, sonst verliert sie ihre Wirkung. Laufbretter verteilen Lasten auf größere Flächen und halten den Dämmstoff frei. Wer diesen Raum erschließen will, braucht keine aufwendige Unterkonstruktion, sondern eine durchdachte Auflage.

Die entscheidende Größe ist die Oberflächentemperatur der Wand. Sie liegt oft nur wenige Grad über der Außenlufttemperatur. Im Winter kann sie unter 10 °C fallen. Warme, feuchte Kellerluft, die etwa beim Wäschetrocknen, Duschen oder Lüften mit feuchter Außenluft entsteht, trifft auf diese kalte Fläche. Dann bildet sich ein feiner Wasserfilm. Schimmelsporen sind fast überall vorhanden. Sie brauchen nur diese Feuchtigkeit und eine Temperatur über etwa 5 °C, um zu keimen.

Typische Fehler sind zu dünne Bretter, die durchhängen, und Auflager, die nur auf der Dämmung aufliegen. Auch das Einbringen von schwerem Geröll oder Werkzeug auf dünnen Laufbrettern führt zu Schäden. Vor dem Belegen prüfen, ob Leitungen oder Kabel in der Dämmung liegen; diese dürfen nicht gequetscht werden. Bei Dachschrägen den Bereich um die Traufe aussparen, damit kein Wasser gestaut wird.
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