Efeu (Hedera helix) wächst auch bei wenig Licht und filtert Formaldehyd besonders gut. Er braucht feuchte Erde, verträgt aber Staunässe schlecht. Ein Untersetzer mit Kies verhindert, dass Wurzeln im Wasser stehen. Bogenhanf (Sansevieria) ist die robusteste Wahl: Er kommt mit trockener Luft klar und gibt nachts Sauerstoff ab, weil er CAM-Stoffwechsel betreibt. Gießen Sie ihn nur alle zwei bis drei Wochen, sonst faulen die Blätter. Grünlilie (Chlorophytum) entfernt Formaldehyd und Kohlenmonoxid und bildet Ableger, die sich leicht weitervermehren lassen. Einblatt (Spathiphyllum) braucht mehr Wasser und indirektes Licht, blüht dafür weiß und filtert Benzol. Drachenbaum (Dracaena) bindet Trichlorethylen, reagiert aber empfindlich auf Zugluft und kalkarmes Gießwasser.

Filter, Bodengrund und Wasserwechsel Der dritte Fehler ist ein zu starker Filter. Axolotl mögen keine Strömung. Ein Außenfilter mit praller Ausströmung treibt die Tiere umher und schädigt die Kiemen. Besser ist ein luftbetriebener Schwammfilter oder ein Filter mit Prallplatte. Der vierte Fehler betrifft den Bodengrund. Kies mit scharfen Kanten wird beim Fressen verschluckt und verstopft den Darm. Feiner Sand oder ein nackter Boden sind sicher. Steine müssen größer als der Kopf sein, sonst droht eine Darmblockade, die oft tödlich endet.
Die richtige Matratze und das passende Kissen sind wichtiger als die Optik. Eine Matratze sollte den Körper stützen, ohne dass Schultern oder Hüften einsinken. Wer auf dem Rücken schläft, braucht ein flacheres Kissen; Seiten- und Bauchschläfer benötigen unterschiedliche Höhen. Prüfen Sie den Härtegrad, indem Sie sich seitlich auf die Matratze legen: Die Wirbelsäule sollte eine gerade Linie bilden. Ein häufiger Fehler ist eine zu weiche Matratze, die zunächst bequem wirkt, aber auf Dauer Rückenschmerzen verursacht. Wechseln Sie Bettwäsche mindestens alle zwei Wochen, bei Allergien öfter.
Ein weiterer unterschätzter Punkt ist die Fütterung. Regenwürmer, rote Mückenlarven und gefrorene Süßwassergarnelen sind geeignet. Futtertiere müssen sauber sein. Zu viel Futter bleibt liegen und belastet das Wasser. Junge Axolotl brauchen mehrmals täglich kleine Portionen, ausgewachsene Tiere zwei bis drei Mahlzeiten pro Woche. Überfütterung führt zu Verfettung und Organschäden.
Beim Lackieren selbst gilt: In gut belüfteten Räumen arbeiten, aber Zugluft vermeiden, denn sie lässt den Lack zu schnell trocknen und fördert Streifen. Eine Rolle mit feiner Florhöhe oder ein hochwertiger Pinsel aus synthetischen Borsten eignet sich für wasserbasierte Lacke. Lösemittelhaltige Produkte verlangen nach einem Pinsel mit Naturborsten. Immer in eine Richtung streichen und die Bahnen leicht überlappen. Zwischen den Schichten die Trockenzeit laut Herstellerangabe einhalten, auch wenn die Oberfläche schon trocken wirkt.
Ein Farbverlauf entsteht nicht durch einen einzigen Anstrich, sondern durch mindestens drei Töne derselben Farbfamilie. Man beginnt an der Decke mit dem hellsten Ton und arbeitet sich zur gegenüberliegenden Wand mit dem dunkelsten Ton vor. Wichtig ist, dass die Übergänge weich sind: Nass in nass verstreichen oder mit einem trockenen Pinsel nach oben ausstreichen, damit keine harten Kanten entstehen. Ein typischer Fehler ist ein zu großer Helligkeitsunterschied zwischen zwei Wandflächen — dann wirkt der Raum nicht größer, sondern zerteilt.
Der fünfte Fehler ist der Umgang mit Wasser. Leitungswasser muss entchlort werden, sonst brennen die Kiemen. Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 20 bis 30 Prozent hält Nitrat niedrig. Der pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 8 liegen, die Karbonathärte niedrig bis mittel. Ein Sprung im pH-Wert nach einem großen Wechsel stresst die Tiere stark. Deshalb lieber häufig kleine Mengen wechseln als selten große.
Wärmestau entsteht nicht durch zu viele Möbel, sondern durch die falsche Anordnung. Heizkörper geben Wärme ab, die nach oben steigt und sich unter Decke und hinter Möbeln sammelt. Steht ein Sofa direkt vor der Heizung, wird die warme Luft gegen die Wand gedrückt. Sie kann nicht zirkulieren, der Raum heizt sich ungleichmäßig auf, und die Heizkosten steigen. Wer die Möbel mit etwas Abstand zu Heizkörpern und Wänden stellt, verbessert die Luftzirkulation sofort.
Heizkörper brauchen freie Bahn Vor jedem Heizkörper muss die Luft ungehindert aufsteigen können. Steht ein Sessel oder ein Beistelltisch davor, wird die Wärme abgelenkt und verteilt sich nicht im Raum. Halten Sie mindestens fünfzig Zentimeter Abstand zwischen Heizkörper und Möbelstück ein. Verkleidungen, Vorhänge oder lange Tischdecken, die den Heizkörper berühren, sind ebenfalls problematisch. Sie speichern die Wärme und geben sie verzögert ab. Besser ist es, den Heizkörper frei zu halten und stattdessen die Möbel in die Raumtiefe zu rücken.
Beginnen Sie mit dem größten Möbelstück. Sofas, Schränke und Regale sollten mindestens zehn Zentimeter von der Wand entfernt stehen. Dieser Spalt reicht, damit kühle Luft nachströmen kann. Noch besser sind zwanzig Zentimeter bei langen, geschlossenen Flächen. Ein typischer Fehler ist es, Möbel bündig an die Wand zu schieben, um Platz zu sparen. Dadurch entsteht ein Hohlraum, in dem sich warme Luft staut und Schimmel begünstigt wird. Prüfen Sie mit der Hand, ob hinter dem Möbel Luft spürbar ist.