Ein weiteres Problem ist die Anbindung an die Wandfliesen. Die Wanne darf nicht starr mit den Fliesen verbunden werden, denn Temperaturschwankungen führen zu Spannungsrissen. Verwenden Sie für den Übergang eine elastische Silikonfuge. Achten Sie darauf, dass die Duschwanne an der Wandseite nicht höher liegt als am Ablauf. Ein Gegengefälle lässt Wasser stehen und beschädigt langfristig die Silikonabdichtung. Kontrollieren Sie vor dem Einbau, ob der Boden unter der Wanne trocken bleibt – Feuchtigkeit zieht in den Estrich und verursacht Schimmel.
Die entscheidende Frage ist, wie Sie den Rahmen dauerhaft in der neuen Position fixieren. Bei Trockenbauwänden verwenden Sie spezielle Rahmendübel, die Sie durch die vorhandenen Bohrlöcher in die Ständer setzen. Bei massivem Mauerwerk empfiehlt sich eine Montage mit Gewindestangen und Injektionsmörtel. Dazu müssen Sie die alten Dübel entfernen und die Löcher aufbohren. Achten Sie darauf, dass die neuen Befestigungspunkte nicht in der Nähe von Elektroleitungen oder Wasserrohren liegen – ein Leitungssuchgerät ist hier keine Option, sondern Pflicht.
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie den Untergrund. Ein alter Estrichboden ist oft uneben und muss mit einer Ausgleichsmasse nivelliert werden. Markieren Sie anschließend die Position der Wanne und stellen Sie sie trocken auf. Kontrollieren Sie mit einer Wasserwaage in beide Richtungen, ob die Wanne gerade steht. Erst wenn das Gefälle zur Ablauföffnung stimmt, dürfen Sie die Wanne fixieren. Ein häufiger Fehler ist es, die Wanne zuerst anzuschließen und dann zu justieren – das führt zu schiefen Kanten und undichten Übergängen zur Wand.
Welche Fehler führen zu Schäden an der Duschwanne? Der kritischste Punkt ist die Kraftübertragung auf die Bodenfläche. Verwenden Sie niemals nur vier Schrauben in den Ecken, denn dann biegt sich die Wanne in der Mitte durch. Besser ist eine durchgehende Verklebung mit flexiblem Dichtungsmörtel oder Montageschaum. Letzteren sollten Sie sparsam auftragen, da er stark expandiert und die Wanne anheben kann. Arbeiten Sie in Bahnen und lassen Sie die Wanne nach dem Auftrag mindestens zwölf Stunden aushärten. Bewegen Sie die Wanne während dieser Zeit nicht, sonst entstehen Hohlräume, die später knarzen.
Nach dem Aushärten des Mörtels oder dem endgültigen Festziehen der Schrauben folgt der Feinschliff. Entfernen Sie die Keile und füllen Sie die verbleibenden Hohlräume mit Montageschaum. Wichtig ist, dass der Schaum nicht zu weit aufquillt und den Rahmen verformt – sprühen Sie sparsam und lassen Sie die Türe während der Trocknungszeit geschlossen. Zum Schluss verschrauben Sie das Türblatt wieder und prüfen den Spalt zwischen Tür und Zarge: Er sollte an allen Seiten gleich breit sein. Wenn nicht, wiederholen Sie die Justage an den Scharnieren, bis die Tür leichtgängig schließt.
Ein typischer Fehler ist das schnelle Trocknen. Kalkputz benötigt eine langsame, gleichmäßige Trocknungsphase. Direkte Sonneneinstrahlung, Zugluft oder Heizungsluft führen zu Spannungsrissen und einer zu harten, dichten Oberfläche. Decken Sie die frische Fläche deshalb mit feuchten Tüchern ab oder besprühen Sie sie regelmäßig mit Wasser. In den ersten Tagen sollten Sie den Raum nicht stark beheizen. Erst nach etwa sieben Tagen kann der Putz vollständig durchtrocknen – bis dahin ist er noch empfindlich gegen mechanische Einwirkungen. Wenn Sie diesen Rhythmus einhalten, vermeiden Sie die häufigsten Schäden: feine Risse, die später als dunkle Linien hervortreten.
Dämmung zuerst, dann Heizung – sonst wird es teuer Bevor man über Heizsysteme nachdenkt, muss die Hülle stimmen. Übliche Kuppelplanen aus PVC sind für den Dauerbetrieb ungeeignet, weil sie kaum dämmen. Besser ist eine doppellagige Konstruktion: Innen eine zweite Folie oder ein textiles Innenzelt, das einen Luftpolster von zehn bis fünfzehn Zentimetern erzeugt. Zusätzlich kann man die unteren Bahnen bis zur Höhe von einem Meter mit Holzpaneelen verkleiden. Das verhindert Zugluft am Boden und schafft gleichzeitig eine praktische Ablagefläche. Ein häufiger Fehler ist, die gesamte Kuppel zu isolieren und dabei die Lüftung zu vergessen – ohne kontrollierten Luftaustausch kondensiert die Feuchtigkeit an den Scheiben und tropft herab.
Ein abgesackter Türstock ist mehr als nur ein kosmetisches Problem. Wenn die Tür klemmen oder der Rahmen sichtbar schräg hängen bleibt, liegt das meist an Setzungsbewegungen im Mauerwerk oder an zu hoher Last auf dem Sturz. Bevor Sie zum Werkzeug greifen, prüfen Sie zuerst mit einer Wasserwaage, wie groß die Abweichung tatsächlich ist. Nur wenn die Schieflage unter einem Zentimeter liegt, können Sie den Rahmen oft in seiner Position belassen und lediglich justieren. Bei größeren Abweichungen müssen Sie den Stock im Mauerwerk neu verankern.
Beim Gießen gilt: weniger ist oft mehr. Fühlen Sie mit dem Finger die Erde – ist sie zwei Zentimeter tief trocken, erst dann gießen Sie. Überschüssiges Wasser sollten Sie nach zehn Minuten aus dem Untersetzer entfernen. Düngen Sie nur in der Wachstumsphase von Frühling bis Herbst, alle vier bis sechs Wochen mit einem Flüssigdünger in halber Konzentration. Ein weiterer typischer Fehler ist das Umtopfen in zu große Töpfe. Die Pflanze steckt ihre Energie dann in Wurzelwachstum statt in Blätter. Wählen Sie den neuen Topf nur zwei bis drei Zentimeter größer im Durchmesser.