Wer sichergehen will, kombiniert zwei Verfahren. Miss zuerst grob mit den Augen oder dem Türrahmen. Danach nimm ein langes Lineal oder eine Wasserwaage, falls vorhanden, und prüfe die Differenz. Ein häufiger Fehler ist, von der Oberkante der Dartscheibe zu messen statt von der Mitte des Bullseye. Ein anderer Fehler: den Boden als Bezug zu nehmen, obwohl der Belag uneben ist. Lege ein Brett oder eine Fliese unter den Messpunkt, damit du immer dieselbe Unterlage hast. Auch das Lot zur Wand sollte stimmen – die Scheibe muss senkrecht hängen, sonst stimmt die Höhe nur auf einer Seite.
Bevor der erste Dübel gesetzt wird, muss klar sein, was hinter dem Putz liegt. Eine massive Beton- oder Ziegelwand trägt ein Dartboard problemlos. Bei Trockenbau, Holzständerwerk oder dünner Spanplatte reichen normale Dübel nicht aus. Hier braucht es entweder Hohlraumdübel mit ausreichender Tragkraft oder eine Montageplatte, die über mehrere Ständer verschraubt wird. Das Board wiegt mit Surround und Fangring schnell mehrere Kilogramm, dazu kommt die dynamische Last jedes Treffers. Eine zusätzliche Gummi- oder Filzunterlage hinter dem Board dämpft den Aufprall, schont die Wand und reduziert das Klappern in den Wohnräumen darunter.
Die Montage beginnt mit der Wahl der Wand. Trockenbauwände halten ein Dartboard nur mit geeigneten Dübeln, besser ist eine massive Wand oder eine Montageplatte. Ein häufiger Fehler: Das Board wird zu hoch oder zu tief gehängt, weil man von der Oberkante statt von der Mitte misst. Die Mitte des Boards ist der Bullseye-Punkt, also das Zentrum der 50. Ein Maßband vom Boden bis zur Boardmitte ist die einfachste Kontrolle. Wer eine Dartscheibe mit Klammer oder Aufhängung nutzt, sollte die Höhe nach dem Aufhängen erneut prüfen, denn manche Systeme verrutschen beim Einhängen.
Ein häufiger Fehler ist das Aufhängen auf einer Außenwand ohne Dämmung. Im Winter kann Feuchtigkeit durch die Wand in die Dartscheibe ziehen und das Sisal verformen. Auch direkte Sonneneinstrahlung schadet, weil das Material austrocknet und die Segmente reißen. Wer keinen geeigneten Platz an der Wand findet, kann ein freistehendes Gestell nutzen. Es lässt sich flexibel positionieren und schont die Bausubstanz.
Ein häufiges Missverständnis betrifft Nahrungsergänzungsmittel. Bei Kindern mit normaler, ausgewogener Ernährung bringen zusätzliche Präparate in der Regel keinen Längenvorteil. Anders sieht es bei einem nachgewiesenen Mangel aus, etwa an Vitamin D oder Zink. Dann sollte jedoch zuerst eine ärztliche Untersuchung erfolgen, bevor eigenständig Präparate gegeben werden. Bei Erwachsenen ist besondere Vorsicht geboten: Manche Mittel versprechen mehr Körpergröße, können aber Nebenwirkungen haben oder sind schlicht wirkungslos. Wer unsicher ist, klärt die Einnahme mit einer Ärztin oder einem Arzt ab, statt auf Werbeversprechen zu vertrauen.
Die Oche richtig setzen: Von der Boardfläche, nicht vom Rahmen oder von der Wand, werden 2,37 Meter gemessen. Ein häufiger Fehler ist die Messung ab der Wand, wodurch die Linie einige Zentimeter zu weit hinten liegt. Ein weiterer Fehler: Die Linie zu nah am Board platzieren, weil der Raum zu klein erscheint. Wer den Abstand verkürzt, trainiert ein anderes Spiel und wird bei Turnieren Probleme bekommen. Eine gerade Linie auf dem Boden, mit Kreppband oder einem festen Streifen markiert, reicht aus.
Was Erwachsene über ihre Körpergröße wissen sollten Erwachsene können ihre Körpergröße nicht mehr durch Wachstum steigern. Was sie jedoch beeinflussen können, ist die aufrechte Haltung. Mit zunehmendem Alter verlieren viele Menschen an Körpergröße, weil die Bandscheiben an Flüssigkeit verlieren und die Wirbelsäule sich staucht. Dieser Prozess beginnt oft schon ab dem dreißigsten Lebensjahr und beschleunigt sich, wenn Bewegungsmangel, Übergewicht oder eine schlechte Sitzhaltung hinzukommen. Wer täglich ein paar Minuten in eine aufrechte Haltung investiert, kann diesen Verlust verlangsamen. Konkrete Übungen sind beispielsweise das bewusste Aufrichten der Brustwirbelsäule im Sitzen, das Anheben des Brustbeins und das Zurückziehen der Schulterblätter.
Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, und die Mechanismen dahinter unterscheiden sich grundlegend zwischen Kindern und Erwachsenen. Bei Kindern bestimmen die Wachstumsfugen an den Enden der langen Röhrenknochen das Längenwachstum. Diese Fugen bestehen aus Knorpelgewebe, das sich ständig teilt und dann zu Knochen umgebaut wird. Bei Erwachsenen sind diese Fugen nach der Pubertät geschlossen. Ein Längenwachstum ist dann nicht mehr möglich, weil kein teilungsfähiges Knorpelgewebe mehr vorhanden ist. Das erklärt, warum ein Kind nach einem gebrochenen Bein durchaus noch ein paar Zentimeter wachsen kann, ein Erwachsener nach einem ähnlichen Bruch jedoch nicht mehr an Körpergröße zulegt.
Für beide Altersgruppen gilt: Bewegung an der frischen Sonne, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung mit genügend Eiweiß, Kalzium und Vitamin D sind die Grundlagen für eine gesunde Knochenentwicklung. Bei Kindern fördern diese Faktoren das Längenwachstum, bei Erwachsenen erhalten sie die Knochendichte und beugen einem vorzeitigen Größenverlust vor. Wer bei seinem Kind oder bei sich selbst auffällige Veränderungen bemerkt, etwa ein plötzliches Wachstumsstopp oder einen ungewöhnlich schnellen Größenverlust, sollte ärztlichen Rat einholen. Eigenständige Experimente mit Nahrungsergänzungsmitteln oder speziellen Dehnübungen ersetzen keine medizinische Abklärung.