Worauf es beim Kauf und der Montage ankom
Surround oder Catchring – wann sich welcher Schutz lohnt Der Surround fängt Pfeile ab, die knapp neben der Doppelfeldern einschlagen. Er deckt jedoch nur einen schmalen Streifen ab. Wer häufig weit daneben wirft, braucht mehr Fläche. Hier kommt der Catchring ins Spiel: Er ist deutlich breiter, oft 20 bis 30 Zentimeter, und wird entweder an der Wand verschraubt oder mithilfe von Klettbändern hinter der Scheibe fixiert. Manche Modelle kombinieren beide Funktionen, indem ein breiter Ring direkt als Surround dient. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die tatsächliche Breite und die Befestigungsart.
Ein Dart, der ins Triple 20 geht, zählt 60. Ein Dart ins Doppel 16 zählt 32. Ein Dart ins Single 5 zählt 5. Die Reihenfolge, in der die Darts geworfen werden, spielt für die Punktzahl keine Rolle. Wer zuerst das Triple trifft und dann zwei Singles, hat dieselbe Summe wie umgekehrt. Trotzdem ist es sinnvoll, die Darts in der Reihenfolge zu notieren, in der sie geworfen wurden, falls ein Dart umkippt oder das Board berührt. Ein umgekippter Dart zählt nicht, wenn er den Boden berührt, bevor er gezogen wurde. Das muss der Schreiber erkennen und die Punktzahl entsprechend anpassen.
Bei vier bis acht Spielern funktioniert ein einfaches Rundenturnier (jeder gegen jeden) gut, weil jeder mehrere Legs spielt und niemand früh rausfliegt. Ab neun Personen wird das zu lang: Ein Rundenturnier mit zehn Spielern bedeutet 45 Matches, das ist an einem Abend nicht machbar. Hier bietet sich ein K.-o.-System an, eventuell mit einer Trostrunde für die Verlierer der ersten Runde. Eine dritte Option ist das Schweizer System: Alle spielen gleich viele Runden, die Paarungen richten sich nach der aktuellen Tabelle. Das eignet sich für Gruppen ab zwölf Personen, weil es fair bleibt und trotzdem zügig läuft.
Ein Surround wird einfach über den äußeren Rand der Dartscheibe gestülpt. Er besteht meist aus gepresstem Schaumstoff oder Gummi und umschließt das Board vollständig. Der Vorteil liegt in der einfachen Montage: Die Scheibe bleibt an der Wand befestigt, der Ring wird nur aufgesteckt. Achte beim Kauf auf den Innendurchmesser, denn er muss exakt zum Außenmaß der eigenen Scheibe passen. Ein zu enger Surround lässt sich nicht aufschieben, ein zu weiter sitzt locker und verrutscht beim Aufprall. Miss deshalb vorher den Durchmesser des Boards nach, statt dich auf die Angabe „Standardgröße" zu verlassen.
Der Wurf ist wichtiger als das Zi
Eine Dartmatte erfüllt zwei Aufgaben: Sie schützt den Boden vor Aufprall und verhindert, dass abprallende Darts beschädigt werden. Gute Modelle bestehen aus einer rutschfesten Unterseite und einer zähen Oberschicht, die den Stahlspitzen standhält. Filzmatten sind billig, nutzen sich aber schnell ab und bieten kaum Schutz vor Dellen. Kautschuk- oder Vinylmatten sind schwerer, liegen besser und halten länger. Achte auf die Dicke: Unter 5 mm bringt wenig. Und prüfe die Größe – die Matte sollte mindestens die Wurfzone abdecken, nicht nur die Scheibe.
Jeder, der regelmäßig auf eine Sisalscheibe wirft, kennt das Problem: Ein leicht abgerutschter Pfeil trifft nicht das Board, sondern die Wand dahinter. Auf Dauer entstehen Löcher im Putz, Kratzer in der Tapete oder Beschädigungen an Möbeln. Ein Wandschutz löst dieses Problem, indem er den Bereich um die Scheibe abdeckt. Zwei Bauteile haben sich etabliert: der Surround, ein ringförmiger Aufsatz direkt um das Board, und der Catchring, eine größere Auffangvorrichtung, die weiter ausgreift.
Bei der Montage gibt es typische Fehler. Viele bringen den Schutz zu tief an, sodass die Unterkante auf dem Boden aufliegt und der Ring sich verzieht. Andere verschrauben den Catchring direkt durch die Tapete, ohne Dübel zu verwenden; nach einigen Treffern reißt er aus der Wand. Prüfe vor dem Bohren, ob sich in der Wand Leitungen befinden. Ein weiterer Fehler: den Surround mit Klebeband fixieren, das bei Raumtemperatur aushärtet und Rückstände hinterlässt. Besser sind Klettverschlüsse oder ein sauberer Schraubpunkt mit Unterlegscheibe.
Die Materialwahl entscheidet über die Haltbarkeit. Weicher Schaumstoff dämpft den Aufprall, nutzt sich aber schneller ab und kann bei häufigem Beschuss Risse bekommen. Verdichteter Gummi oder EVA-Schaum hält länger, ist jedoch schwerer und benötigt eine stabilere Befestigung. Für Räume mit empfindlichem Untergrund lohnt sich zusätzlich eine dünne Filz- oder Korkplatte zwischen Wand und Schutz. Sie gleicht Unebenheiten aus und verhindert, dass der Ring bei jedem Treffer klappert.
Wer den Aufwand gering halten will, kombiniert einen passgenauen Surround mit einer dahinter liegenden, abwischbaren Platte. Das schützt die Wand zuverlässig und lässt sich ohne Werkzeug entfernen, wenn die Scheibe woanders hin soll. Kontrolliere den Sitz alle paar Wochen, denn durch die Vibrationen lockern sich Schrauben mit der Zeit. Ein fester Sitz ist wichtiger als ein dekoratives Design.